Aktuell

STOP



das Schießsportzentrum Ahlhorner Heide


Herbst 2009
Das Genehmigungsverfahren für ein großes Schießsportzentrum in Ahlhorn läuft.
Das wird neben unerträglichem Dauerschießlärm an  365 Tage im Jahr auch viele weitere Nachteile für Ahlhorn bringen.
Vor allem ist die Schädigung von Boden, Luft und Grundwasser zu erwarten.
Und das alles in dem Gebiet des wunderschönen Naturparkes Wildeshauser Geest.
Unterstützen sie uns! Treten Sie der Bürgerinitiative bei! Gemeinsam sind wir stark!
Unser Ziel ist nicht automatisch die Verhinderung des Schießsportzentrums.
Entscheidend für unsere Haltung sind die Wirkungen des Zentrums auf die Umwelt und unseren Lebensraum!

Die Kontonummer
 
für Spenden mit denen Sie unsere Klagen unterstützen.
 
LZO Ahlhorn     
IBAN: DE61 2805 0100 0000 3590 18 
Empfänger: BI Ahlhorn ohne Schießlärm 
 
Über die ordnungsgemäße Verwendung der Spenden informieren wir Sie auf Nachfrage gerne.

März 2016
 
Hier ist die Radiosendung des NDR1
vom Donnerstag, den 17. März zu hören.
 
Und für Spenden um diesen Irrsinn vor Gericht zu verhindern sind wir dankbar.


Widerspruchfrist endet am 20.03.2015

ACHTUNG:
Die Genehmigung des Schießzentrum gilt durch die öffentliche Bekanntmachung als zugestellt.
Die Einwänder in diesem Verfahren werden NICHT mehr persönlich vom Landkreis angeschrieben.

Die Unterlagen können Online auf der Homepage des Landkreises eingesehen oder elektronisch angefordert werden.

Wie auf der letzten Informationsveranstaltung angesprochen sollten sich jetzt alle Einwänder bei der BI Ahlhorn ohne Schießlärm melden.

Wir sind Mitglied in der LBU und haben darüber ein Klagerecht bei Umwelteinwirkung und Eingriffen in den Naturschutz.
Zusätzlich bereiten wir einen Widerspruch vor und lassen uns zur Zeit rechtlich beraten. Gegen Lärm haben vor allem Einwänder Chancen, die in Nähe zum geplanten Schießzentrum wohnen.

Wir bitten alle Einwänder die Widerspruch erheben wollen sich bei der BI zu melden.

Zu einer Informationsveranstaltung werden wir in Kürze einladen.

September 2014

Unschöne Nachrichten!
Ich habe gestern (2.9.) in der Einwohnerfragestunde einer Ausschusssitzung des Rates nachgefragt:
JA:
Die Jägerschaft hat das Gelände der ehemaligen Standortschießanlage jetzt gekauft.
Die Verwaltung prüft, berät und bewertet laut Bürgermeister diesen Fakt noch...

Auf Nachfrage haben alle Fraktionen erklärt,
dass sie aktuell keinen Grund sehen von ihrem einstimmigen Beschluss für ein Gewerbegebiet (anstatt einer Schießsportanlage) abzurücken.
Lediglich die CDU Fraktion hat erklärt, dass vor einer Stellungnahme erst beraten muss.

WIR BLEIBEN DRAN UND INFORMIEREN

Sommer 2013

Der Gemeinderat hat  EINSTIMMIG beschlossen, dass die Fläche der ehemaligen Standortschießanlage als Gewerbefläche genutzt werden soll und entsprechende Planungen dafür in die Wege geleitet werden. Gleichzeitig wurde eine Veränderungssperre von 2 Jahren für die Fläche beschlossen und in Kraft gesetzt.

Damit ist der Plan für eine Standortschießanlage erstmal gestoppt. Die Jägerschaft hat aber rechtliche Schritte angekündigt...

abwarten was geschieht...

Auf jeden Fall ist es für uns ein gutes Zeichen, dass die Politik aufgrund von Erkenntnisgewinnen auch mal ihre Haltung überdenken kann! 

Juni 2013

Ja in der Tat:
Mit gesprochen haben die Jägerschaften bis zum heutigen Tage nicht mit uns,
sondern uns und unsere Fragen konsequent ignoriert. 
Jetzt tauchen "sie" plötzlich bei der Gemeindeleitung auf (immer noch kein Gesprächsangebot an uns), machen Druck und drohen.
Sollen wir ob diesem Verhalten etwa ihren Ankündigungen trauen???

Fakt ist:
Der Antrag liegt weiterhin in seinem ursprünglichen Umfang (Größe, Schießzahlen und -zeiten) beim Landkreis!
Vertrauen???? 
Das wird ein langer Weg.

Weitere Kommentare in unserer facebookgruppe.

Zur Auswahl der Artikel die unterstrichenen Links anklicken...

Artikel eins in der Kreiszeitung:

Schießsportzentrum: Finanzierung nicht gesichert

 

Artikel zwei in der Kreiszeitung:

„Versäumt, die Bürger mitzunehmen“

 


Am Freitag, den 26. April 2013
fand eine weitere sehr gut besuchte Infoveranstaltung statt. (Berichte im Pressespiegel)
 
Rund 100 Bürgerinnen und Bürger waren waren unserer Einladung, die wir gemeinsam mit dem "Verein für Lebensqualität" ausgesprochen hatten gefolgt und ließen sich über den Stand der Dinge informieren.
 
Sehr deutlich wurde dabei:
NIEMAND hier will diese Anlage und der Widerstand ist ungebrochen.


Jetzt im Frühjahr 2013  
lesen wir in der Presse, dass der Landkreis die geplante Anlage wohl ohne große Auflagen genehmigen wird.
Zunächst fragen wir uns natürlich warum nicht wir und die Betroffen zuerst durch den Landkreis informiert werden -- das ist alles andere als moderne Bürgerbeteiligung!

Ansonsten heißt das für uns nur: Einfach weiter arbeiten.

Durch Hinweise auf die verschiedensten Problemlagen, eine erste Petition beim Landtag und politisches Wirken ist es jetzt immerhin schon 2013 geworden ...

schon längst wollten die Jäger aus Cloppenburg und Vechta hier lärmen...

Wenn die Genehmigung kommt wird es sicher zahlreiche Widersprüche und letztlich auch Klagen geben. Scheint so, als ob die Behörden sich da etwas auf die Widerständigkeit ihrer Bürger verlassen.

Nun denn...


Juni 2011
Auf Nachfrage teilt uns der Landkreis mit,
dass die Antragsteller nun "ihre Hausaufgaben gemacht haben" und der Antrag abgearbeitet wird.
Ob wir davon ausgehen können, dass die zahlreichen Einwendungen von besorgten Bürgern und Bürgerinnen auch eingearbeitet werden und die bei der Erörterung gemachten Ankündigen auch eingehalten werden?
Da sind wir gespannt!

So oder so bedeutet die Aussage des Landkreises
dass wir in den kommenden Monaten mit einer Genehmigung der Schießsportanlage zu rechnen haben.

Das bestärkt uns nur in unserer Arbeit
und wir werden nun wieder verstärkt an die Öffentlichkeit gehen.

Was macht denn eigentlich die Bürgeriniative?
Ist das mit der Schießanlage überhaupt noch aktuell?

Solche und ähnliche Fragen wurden uns in den letzten Wochen berechtigter Weise gestellt.
Und in der Tat, es ist ja ruhig geworden um die geplante lärmende Schießsportanlage.
Aber die Pläne bestehe noch und der Antrag wird vom Landkreis weiter bearbeitet.

Und auch wir haben im Hintergrund weitergearbeitet.
Aber das ist eben Hintergrundarbeit, die hier nicht gut darzustellen ist.
Sein sie aber versichert:
Wir sind am Ball und wenn es neue Entwicklunge gibt lesen Sie hier davon.

Darum immer mal wieder vorbeischauen,
auch wenn sich mal lange (scheinbar) nichts tut.


Mai 2011 
Ein weiterer Zeitzeuge hat den Fragebogen des Landkreises ausgefüllt und unterschrieben.

Durch die bisher eingegangenen Berichten und Fotos wird immer deutlicher,
dass die offiziellen bekannten Ausmaße von Erdaushuben und Orte (und Mengen?)  von Müll deutlich zu optimistisch sind.
Damit bestärken sich unsere Befürchtungen, dass Bauarbeiten auf dem Gelände in unkalkulierbarem Maße das Grundwasser und den Schutzbereich der Lethe gefärden.

Dringend bitten wir weitere Zeitzeugen ihre Beobachtungen (oder Materialien) zur Verfügung zu stellen.
Nur wenn ausreichende Hinweise vorliegen wird der Landkreis handeln.

Der Landkreis zeigt durchaus Interesse an diesen Fragen und hat uns zur Unterstützung für die Zeitzeugenbefragung ein Formular zu Verfügung gestellt. Dieses kann bei uns angefragt werden.

Am 21. Juni 2010
hat uns der Grüne Landtagsabgeordnete Limburg besucht.

Nachdem Ahlhorner Bürgerinnen und Bürger Helge Limburg ihre Situation geschildert und er sich ein Bild vom dem Gelände der geplanten Schießsportanlaage gemacht hatte, zeigte Herr Limburg volles Verständnis für unser Anliegen.
Aus weiteren intensiven Gesprächen an dem Nachmittag, bei denen auch unser Anwalt zugegen war, nahm Herr Limburg zahlreiche Fragestellungen mit nach Hannover und sagte uns weitere Unterstützung zu.
Aufgefallen ist bei dem Ortstermin auch sofort die große Nähe der geplanten Anlage zu bewohnten Gebäuden und Tierhaltungsbetrieben. Erstaunlich ist auch die dort zu beobachtende große Vielfalt an besonderen Pflanzen und Tieren.


Eine freudige Überraschung gab es noch, als Helge Limburg uns eine Spende der "GRÜNEN HILFE" überreichte,
um unsere Iniative zu unterstützen.
Es brandete spontaner Beifall auf, als Herr Limburg erklärte, dass dieses Geld aus gespendeten Diätenerhöhungen der Grüne Landtagsabgeordneten stammte.

Juni 2010
Augenzeugen gesucht!  ~ ~ ~ Müll Altlast
auf dem Gelände der ehemaligen Standortschießanlage.
Immer wieder wird uns bei Gesprächen über das Gelände des geplanten Schießzentrums von einer Müllaltlast berichtet.
Seit den 50erJahren ist dort systematisch Müll aller Art und in den 70ern dann Hausmüll der Gemeinde Großenkneten eingelagert worden.
Ganze Fahrzeuge, Batterien, Farben, Lacke und andere unbekannte Flüssigkeiten...,
eben all das, was früher so unbedarft in die Natur verbracht wurde, soll in die Sandkuhle eingebracht worden sein.
Sogar von Munitions-  und Bombenresten ist die Rede.
Wir suchen dringen Augenzeugen, die ungefähr Orte und Zeiten von Einlagerungen benennen können.
Wenn diese Altlast jetzt für den Neubau der Schießanlage geöffnet wird, bzw. die statischen Gegebenheiten durch einen Mega-Erdwall verändert werden, sind die Auswirkungen völlig unkalkulierbar.
Dabei ist das Gelände ja Teil unseres Trinkwassergewinnungsgebietes und liegt unmittelbar an der Lethe, die ja die Fischteiche versorgt.
Nur mit genaueren Informationen kann der Landkreis bewegt werden sich mit dieser Altlast zu beschäftigen.
Dabei braucht niemand Sorge zu haben. Früher war solches Vorgehen bei der Müllentsorgung ja nicht strafbar und selbst wenn,  ist dieses inzwischen alles verjährt. Aber unabhängig davon werden wir alle Angaben auf Wunsch natürlich vertraulich behandeln.

30. Mai 2010
Beim Straßenfest in Ahlhorn sind wir mit einem Informationsstand dabei.
Mit der Tonaufnahme eines Schießstandes spielen wir den Besuchern und Besucherinnen vor, wie sich die Lärmbelastung auswirken wird.
Mit Hilfe eines Schallpegelmessgerätes kann das gleich vor Ort überprüft werden.
Es kommt zu vielen interessanten und intensiven Gesprächen. Dabei teilen die meisten unsere Befürchtungen und wir erfahren viel Zuspruch. Einige schließen sich uns sogar gleich an.
Leider vertreibt uns der der große Regen nach drei Stunden.
Wir werden solche Aktionen aber wiederholen.

April 2010
Die gute Zusammenarbeit mit dem Verein für Lebensqualität in Ahlhorn e.v. wird
in einem ersten praktischen Projekt umgesetzt.
Gemeinsam entwerfen wir einen Flyer mit dem wir um Spenden für den eventuellen Rechtsweg werben.
Dazu wird ein Spendekonto eingerichet, das wir gemeinsam verwalten.
So unterstützen wir uns also wunderbar in dem gemeinsame Ziel.
Unter dem Menuepunkt
"Spendenaufruf" steht der Text des Flugblattes zum download bereit.

21. März 2010
Mit einem freundlichen Brief antwortet die Kommunale Alternative auf unsere Anfrage vom 13. März.
In dem Brief wird darauf verwiesen, dass die Kommunale Alternative gemeinsam mit der SPD im Rat gegen die Zustimmung zum Bau der Schießsportanlage gestimmt hat.
Zitat:
"Hiermit wollten wir zum Ausdruck bringen, dass wir einhellig und uneingeschränkt die Sorgen und Bedenken all jener Ahlhorner Bürgerinnen und Bürger teilen, die sich gegen eine Schießsportanlage in der beantragen Ausgestaltung wehren. Vorteile für die Gemeinde Großenkenten und die Ahlhorner Bevölkerung können wir durch die Realisierung eines solchen Projektes nicht erkennen. Vielmehr sehen wir soziale und ökologische Beeiträchtigungen durch diese der Freizeitgestaltung dienende den Anlage, die nicht akzeptabel sind." Ende Zitat

13. März 2010
In einem Brief mit diesem Datum stellen wir uns den Fraktionen der Gemeinde Großenkneten vor
und erbitten Antwort auf folgende Fragen:
  • Wie stehen Sie dazu,  dass trotz klarer schädlicher Auswirkungen auf die Natur und den Lebensraum hier, der Rat der Gemeinde den Plänen nicht widersprochen hat?
  • An welchen Stellen teilen Sie die Besorgnisse und Befürchtungen der Bevölkerung?
  • Welche konkreten Vorteile sehen Sie für die Ahlhorner Bevölkerung durch diese Anlage entstehen?
  • Sehen Sie im Blick auf die dort vorhandene Müllaltlast Handlungsbedarf?
  • Können, bzw. wollen Sie uns beim Widerstand gegen die aktuellen Plänen unterstützen? Wie kann diese Unterstützung ggf. aussehen?


  • 3. März 2010
    Bei einer gut besuchten Versammlung im Dorfgemeinschaftshaus Ahlhorn wählt sich die "Bürgerinitiative: Ahlhorn ohne Schießlärm" einen Vorstand und informiert über das weitere Vorgehen.

    21. Januar 2010
    Im Kreishaus in Wildeshausen findet eine stundenlange Erörterung der Einwendungen statt. Beteiligt sind
  • viele Bürger und Bürgerinnen die Einwendungen eingereicht haben,
  • der Baudezernet des Landkreises,
  • das Bauordnungsamt,
  • das Amt für Bodenschutz und Abfallwirtschaft,
  • das Amt für Naturschutz und Landschaftspflege,
  • das Ordnungsamt,
  • die Gemeinde Großenkneten,
  • der OOWV.
  • und wir sind natürlich auch dabei!


    11. Dezember 2009
    Der Bürgerverein Ahlhorn e.V. organisiert eine Informationsveranstaltung bei der die Antragsteller von ihren Plänen öffentlich berichten.

    Dezember 2009
    Im Rat der Gemeinde Großenkneten haben sich die Fraktionen der SPD und der
    Kommunalen Alternative geschlossen gegen den Bau der Schießanlage ausgesprochen.
    Mit der Mehrheit der CDU und FDP Fraktionen beschließt der Rat aber keinen Einspruch gegen die Genehmigung vorzunehmen.

    November 2009
    Beim Landkreis Oldenburg gehen ca. 170 Einwendungen gegen das Vorhaben ein.

    November und Dezember 2009
    Der Verein für Lebensqualität in Ahlhorn e.V.
    veranstaltete mehrere Informationsveranstaltungen zu den Plänen und bietet besorgten Bürgern und Bürgerinnen ein Forum.

    Dabei entsteht aus der Bürgerschaft in Ahlhorn die Idee einer Bürgeriniative.

    Es gründet sich die Bürgeriniative: Ahlhorn ohne Schießlärm