Aktuell

STOP

 

das Schießsportzentrum Ahlhorner Heide


7 . Dezember 2017

Wie ist es denn dazu (siehe unten) gekommen, haben viele gefragt....

Darum heute ein paar weitere Infos dazu:

Die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für den Schießstand ist erloschen, weil die Jägerschaft selbst nicht fristgerecht von dieser Genehmigung Gebrauch gemacht hat und offensichtlich kein Interesse mehr daran besteht, die Anlage zu verwirklichen.
Jedenfalls gab es beim gestrigen Termin am Verwaltungsgericht keinerlei Einsatz der Jäger für die Genehmigung.

Der Gerichtstermin war angesetzt, weil ursprünglich eine der Klagen gegen die Genehmigung der Schießanlage verhandelt werden sollte. Im Zusammenhang damit wurde dann festgellt, dass die immissionsschutzrechtliche Genehmigung jetzt hinfällig ist.
Damit sind dann auch unsere eingereichten Klagen hinfällig, denn wenn es keine Genehmigung für den Betrieb gibt, gibt es eben auch keinen Klagegrund.

Für uns gilt es weiter aufmerksam zu sein was dort auf dem Gelände passiert und wir lassen jetzt prüfen welche genauen Auswirkungen das z.B. auf die Baugenehmigung der Anlage hat.

6 . Dezember 2017

Heute wurde endgültig festgestellt, dass die Jäger ihre immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die beantragte Schießanlage verloren haben.
Das heißt: 
Aktuell darf die Anlage, selbst wenn sie gebaut wird, NICHT betrieben werden.

Das freut uns zunächst, denn um die Anlage betreiben zu dürfen muss nun eine neue Genehmigung beantragt werden.
Da muss dann mit neuen Gutachten und Stellungnahmen alles auf's Neue bewertet werden....
Das ergäbe für uns Bürger,
vor allem aber für Gemeinde und Landkreis
auch erneute Möglichkeiten des Einflusses...

Wir werden zeitnahe über die weitere Entwicklungen informieren.

Hier danken hier schon einmal allen UnterstützerInnen und vor allem unserem Anwalt für seine engagierte Arbeit.

Wir werden unsere Arbeit aber erst beenden können,
wenn endgültig gesichert ist, dass es keine Schießanlage gibt
die unser Dorf mit
Lärm und Dreck belastet
.


Worum geht es?
 
Seit Herbst 2009
läuft ein Plan und Genehmigungsverfahren für ein großes Schießsportzentrum in Ahlhorn duch die Jäger der Landkreise Cloppenburg und Vechta.
Das wird neben unerträglichem Dauerschießlärm an 365 Tagen! im Jahr auch viele weitere Nachteile für Ahlhorn bringen.
Vor allem ist die Schädigung von Boden, Luft und Grundwasser zu erwarten.
Und das alles in dem Gebiet des wunderschönen Naturparkes Wildeshauser Geest.
Unterstützen sie uns! Treten Sie der Bürgerinitiative bei! Gemeinsam sind wir stark!
Unser Ziel ist nicht automatisch die Verhinderung des Schießsportzentrums.
Entscheidend für unsere Haltung sind die Wirkungen des Zentrums auf die Umwelt und unseren Lebensraum!

Die Kontonummer
 
für Spenden mit denen Sie unsere Arbeit unterstützen.
 
LZO Ahlhorn     
IBAN: DE61 2805 0100 0000 3590 18 
Empfänger: BI Ahlhorn ohne Schießlärm 
 
Über die ordnungsgemäße Verwendung der Spenden informieren wir Sie auf Nachfrage gerne! Nicht benötigte Finanzmittel werden wir am Ende unserer Arbeit ggf. anteilsmässig zurückzahlen.

März 2016
Am Donnerstag, den 17. März um 19 Uhr
waren wir 1 Stunde bei NDR 1 im Radio.  
Ein Mitschnitt der Sendung kann bei uns ausgeliehen werden.
Ein Pressebericht ist hier zu finden
 


Februar2015
Der Landkreis hat die Genehmigung für Bau und Betrieb der Anlage erteilt.
Zu unserem Erschrecken ist dabei überhaupt nicht ausreichend auf die zahlreichen Problemlagen eingegangen worden.

zur NWZ-online vom 20.02.2015

ACHTUNG:
Die Genehmigung des Schießzentrum gilt durch die öffentliche Bekanntmachung als zugestellt.
Die Einwender in diesem Verfahren werden NICHT mehr persönlich vom Landkreis angeschrieben, müssen aber sofort Widerspruch einlegen.

Die Unterlagen können Online auf der Homepage des
Landkreises eingesehen oder elektronisch angefordert werden.

Wie auf der letzten Informationsveranstaltung angesprochen sollten sich jetzt alle Einwender bei der BI Ahlhorn ohne Schießlärm melden.

Wir sind Mitglied in der LBU und haben darüber ein Klagerecht bei Umwelteinwirkung und Eingriffen in den Naturschutz.
Zusätzlich bereiten wir einen Widerspruch vor und lassen uns zur Zeit rechtlich beraten. Gegen Lärm haben vor allem Einwender Chancen, die in Nähe zum geplanten Schießzentrum wohnen.


September 2014
Unschöne Nachrichten!
Die Jägerschaft hat das Gelände der ehemaligen Standortschießanlage jetzt gekauft.
Die Verwaltung prüft, berät und bewertet laut Bürgermeister diesen Fakt noch...

Auf Nachfrage haben alle Fraktionen des Gemeinderates erklärt,
dass sie aktuell keinen Grund sehen von ihrem einstimmigen Beschluss für ein Gewerbegebiet (anstatt einer Schießsportanlage) abzurücken!
Lediglich die CDU Fraktion hat erklärt, dass vor einer Stellungnahme erst beraten muss.

WIR BLEIBEN DRAN UND INFORMIEREN

Sommer 2013
Der Gemeinderat Großenkneten hat  EINSTIMMIG beschlossen, dass die Fläche der ehemaligen Standortschießanlage als Gewerbefläche genutzt werden soll und entsprechende Planungen dafür in die Wege geleitet werden. Gleichzeitig wurde eine Veränderungssperre von zwei Jahren für die Fläche beschlossen und in Kraft gesetzt.

Damit ist der Plan für eine Standortschießanlage erstmal gestoppt.
Die Jägerschaft hat aber rechtliche Schritte angekündigt...

Für uns ist es ein gutes Zeichen, dass die Politik aufgrund von Erkenntnisgewinnen auch mal ihre Haltung überdenken kann!

Juni 2013
In der Tat:
Mit uns gesprochen haben die Jägerschaften bis zum heutigen Tage nicht, sondern uns und unsere Fragen konsequent ignoriert. 
Jetzt tauchen "sie" plötzlich bei der Gemeindeleitung auf (immer noch kein Gesprächsangebot an uns), machen Druck und drohen.
Wie sollen wir da den Ankündigungen trauen???

Fakt ist:
Der Antrag liegt weiterhin in seinem ursprünglichen Umfang (Größe, Schießzahlen und -zeiten) beim Landkreis!

Zur Auswahl der Artikel die unterstrichenen Links anklicken...


Artikel eins in der Kreiszeitung:

Schießsportzentrum: Finanzierung nicht gesichert


Artikel zwei in der Kreiszeitung:

„Versäumt, die Bürger mitzunehmen“

 


Frühjahr 2013  
Da lesen wir in der Presse, dass der Landkreis die geplante Anlage wohl ohne große Auflagen genehmigen wird.
Zunächst fragen wir uns natürlich warum nicht wir und die Betroffen zuerst durch den Landkreis informiert werden --
das ist alles andere als moderne Bürgerbeteiligung!

Für uns heißt das: Weiter arbeiten.

Die NWZ online
berichtete am
23.04.2013 von einem Treffen zur Information der Kommunalen Alternative
und am 
17.05.2013  von deren Antrag den Lärmschutz unabhängig überprüfen zu lassen.

Durch Hinweise auf die verschiedensten Problemlagen, eine erste Petition beim Landtag und politisches Wirken ist es jetzt immerhin bereits 2013 geworden ...
schon längst wollten die Jäger aus Cloppenburg und Vechta hier lärmen...

Am Freitag, den 26. April 2013
fand eine weitere sehr gut besuchte Infoveranstaltung statt.
(Berichte im Pressespiegel)
Rund 100 Bürgerinnen und Bürger waren waren unserer Einladung, die wir gemeinsam mit dem "Verein für Lebensqualität" ausgesprochen hatten gefolgt und ließen sich über den Stand der Dinge informieren.
Sehr deutlich wurde dabei:
NIEMAND hier will diese Anlage und der Widerstand ist ungebrochen.


2012
Das ist ein Jahr der sehr, sehr intensiven Hintergrundarbeit.
In zahlreichen Gesprächen mit Politikern, Verwaltung, Gutachtern und weiteren Fachleuten nehmen wir Einfluss und machen uns weiter "schlau".
 
Unsere Mitglieder werden auf dem laufenden gehaltend und wir sammeln intensiver und erfolgreichen Spenden für die auflaufenden.
 
Immer wieder ist beim Landkreis zu hören, dass die Antragsteller "ihre Hausaufgaben machen" und der Antrag abgearbeitet wird.
 
Und dann im März 2013
Behörde: Unterm Strich klappt es mit Lärmschutz
> zur NWZ-online vom
30.03.2013
 
Weiterhin werden unsere Anfrage nach Gesprächen durch die Jägerschaften nicht beantwortet. Offensichtlich sind den Jägerschaften die Menschen in Ahlhorn völlig egal.


Mai 2011 
Der Landkreis zeigt inzwischen durchaus Interesse an den Fragen zu den Müll- / Schadstoffeinlagerungen auf dem Gelände und hat uns zur Unterstützung für die Zeitzeugenbefragung ein Formular zu Verfügung gestellt. Dieses kann bei uns angefragt werden.
 
Inzwischen haben auch einige Zeitzeugen hat den Fragebogen des Landkreises ausgefüllt und unterschrieben.
Durch die bisher eingegangenen Berichte und Fotos wird immer deutlicher, dass die offiziellen bekannten Ausmaße von Erdaushuben deutlich zu gering sind.
Damit bestärken sich unsere Befürchtungen, dass Bauarbeiten auf dem Gelände in unkalkulierbarem Maße das Grundwasser und den Schutzbereich der Lethe gefährden.

Dringend bitten wir auch zukünftig Zeitzeugen ihre Beobachtungen (oder Materialien) zur Verfügung zu stellen.
Nur wenn ausreichende Hinweise vorliegen wird der Landkreis handeln.

Sommer 2010
Am 21. Juni 2010 hat uns der Grüne Landtagsabgeordnete Limburg besucht.
Nachdem Ahlhorner Bürgerinnen und Bürger Helge Limburg ihre Situation geschildert und er sich ein Bild vom dem Gelände der geplanten Schießsportanlage gemacht hatte, zeigte Herr Limburg volles Verständnis für unser Anliegen.
Aus weiteren intensiven Gesprächen, bei denen auch unser Anwalt zugegen war, nahm Herr Limburg zahlreiche Fragestellungen mit nach Hannover und sagte uns weitere Unterstützung zu.
Aufgefallen ist bei dem Ortstermin sofort die große Nähe der geplanten Anlage zu bewohnten Gebäuden und Tierhaltungsbetrieben. Außerdem erstaunte die dort zu beobachtende große Vielfalt an besonderen Pflanzen und Tieren.
Eine freudige Überraschung gab es noch, als Helge Limburg uns eine Spende der "GRÜNEN HILFE" überreichte, um unsere Iniative zu unterstützen.
Es brandete spontaner Beifall auf, als Herr Limburg erklärte, dass dieses Geld aus gespendeten Diätenerhöhungen der Grüne Landtagsabgeordneten stammte.
NWZ online vom
26.06.2010

Unsere Versuche mit den Jägerschaften ins Gespräch zu kommen werden weiterhin nicht beantwortet.

Juni 2010
Wir starten unsere Aktion:
Müll und Altlast auf dem Gelände der ehemaligen Standortschießanlage. Augenzeugen gesucht!  
 
Immer wieder wird uns bei Gesprächen über das Gelände des geplanten Schießzentrums von Müllaltlasten berichtet.
Seit den 50erJahren ist dort systematisch Müll aller Art,
und in den 70ern dann Hausmüll der Gemeinde Großenkneten, eingelagert worden.
Ganze Fahrzeuge, Batterien, Farben, Lacke und andere unbekannte Flüssigkeiten...,
eben all das, was früher so unbedarft in die Natur verbracht wurde, landete auch in dieser Sandkuhle.
Sogar von Munitions-  und Bombenresten ist die Rede.
Wir suchen dringen Augenzeugen, die ungefähr die Orte und Zeiten von Einlagerungen benennen können.
Wenn diese "Altlast" jetzt für den Neubau der Schießanlage geöffnet wird, bzw. die statischen Gegebenheiten durch einen Mega-Erdwall verändert werden, sind die Auswirkungen völlig unkalkulierbar.
Dabei liegt das Gelände mitten im Trinkwassergewinnungsgebiet und unmittelbar an der Lethe, die auch die Ahlhorner Fischteiche versorgt.
Nur mit genaueren Informationen kann der Landkreis bewegt werden sich mit dieser Altlast zu beschäftigen.
Dabei braucht niemand Sorge zu haben. Früher war solches Vorgehen bei der Müllentsorgung nicht strafbar und selbst wenn,  ist dieses inzwischen alles verjährt. Aber unabhängig davon werden wir alle Angaben auf Wunsch natürlich vertraulich behandeln.

Giftmüll und seltene Tierarten > zur NWZ-online vom
28.06.2010

Mai 2010
Beim Straßenfest in Ahlhorn sind wir mit einem Informationsstand dabei. Mit der Tonaufnahme eines Schießstandes spielen wir den Besuchern und Besucherinnen vor, wie sich die Lärmbelastung auswirken wird.
Mit Hilfe eines Schallpegelmessgerätes kann das gleich vor Ort überprüft werden.
Es kommt zu vielen interessanten und intensiven Gesprächen. Dabei teilen die meisten unsere Befürchtungen und wir erfahren viel Zuspruch. Einige schließen sich uns sogar gleich an.
Leider vertreibt uns der große Regen nach drei Stunden.

März 2010
In einem Brief stellen wir uns den Fraktionen der Gemeinde Großenkneten vor
und erbitten Antwort auf folgende Fragen:
  • Wie stehen Sie dazu,  dass trotz klarer schädlicher Auswirkungen auf die Natur und den Lebensraum hier, der Rat der Gemeinde den Plänen nicht widersprochen hat?
  • An welchen Stellen teilen Sie die Besorgnisse und Befürchtungen der Bevölkerung?
  • Welche konkreten Vorteile sehen Sie für die Ahlhorner Bevölkerung durch diese Anlage entstehen?
  • Sehen Sie im Blick auf die dort vorhandene Müllaltlast Handlungsbedarf?
  • Können, bzw. wollen Sie uns beim Widerstand gegen die aktuellen Plänen unterstützen? Wie kann diese Unterstützung ggf. aussehen?
  • Nur die Kommunale Alternative antwortet auf unsere Anfrage.
    In dem freundlichem Brief wird darauf verwiesen, dass die Kommunale Alternative gemeinsam mit der SPD im Rat gegen die Zustimmung zum Bau der Schießsportanlage gestimmt hat.
    Zitat:
    "Hiermit wollten wir zum Ausdruck bringen, dass wir einhellig und uneingeschränkt die Sorgen und Bedenken all jener Ahlhorner Bürgerinnen und Bürger teilen, die sich gegen eine Schießsportanlage in der beantragen Ausgestaltung wehren. Vorteile für die Gemeinde Großenkenten und die Ahlhorner Bevölkerung können wir durch die Realisierung eines solchen Projektes nicht erkennen. Vielmehr sehen wir soziale und ökologische Beeiträchtigungen durch diese der Freizeitgestaltung dienende den Anlage, die nicht akzeptabel sind."

    Wie die NWZ-online am
    03.02.2010 berichtet, bleibt auch die SPD bei ihrer Ablehnung der Anlage.


    Januar 2010
    Am 21. Janur 2010 fand im Kreishaus in Wildeshausen eine stundenlange Erörterung der Einwendungen statt. Beteiligt waren
  • viele Bürger und Bürgerinnen die Einwendungen eingereicht haben,
  • der Baudezernet des Landkreises,
  • das Bauordnungsamt,
  • das Amt für Bodenschutz und Abfallwirtschaft,
  • das Amt für Naturschutz und Landschaftspflege,
  • das Ordnungsamt,
  • die Gemeinde Großenkneten,
  • der OOWV.
  • und wir natürlich!

    zur NWZ-online vom
    22.01.2010


    Herbst 2009
    Die Pläne der Jägerschaften werden mehr oder weniger zufällig in Ahlhorn bekannt.
    Der Verein für Lebensqualität in Ahlhorn e.V. veranstaltete mehrere Informationsveranstaltungen zu den Plänen und bietet besorgten Bürgern und Bürgerinnen ein Forum.
    Dabei entsteht aus der Bürgerschaft in Ahlhorn die Idee einer Bürgeriniative.

    Es gründet sich die Bürgeriniative: Ahlhorn ohne Schießlärm 
     
    Im Rat der Gemeinde Großenkneten sprechen sich die Fraktionen der SPD und der Kommunalen Alternative geschlossen gegen den Bau der Schießanlage aus. Mit der Mehrheit der CDU und FDP Fraktionen beschließt der Rat aber keinen Einspruch gegen die Genehmigung vorzunehmen.
     
    Im November 2009 gehen beim Landkreis Oldenburg ca. 170 Einwendungen gegen das Vorhaben ein.

    2006
    Antrag der Jägerschaft des Landkreis Oldenburg e.V.,
    vertreten durch Herr Pitann, zur Errichtung eines Schießstandes für Handfeuerwaffen